Befreiende Pädagogik, Forumtheater und Gestalttherapie

Kategorie Kritische Theorie

Eine Pädagogik der Hoffnung – für eine Utopie heutzutage?

religiöser Fatalismus hat das Wort Hoffnung so hoffnungslos überfrachtet, wie diverse Philosophen das alte Wort Utopie … Aus der Pädagogik der Hoffnung wurde bei Paulo Freire auch Ecopedagogy und daraus die Pädagogik der Empörten Ökopädagogik in deutsch ist dagegen ein eher… Weiterlesen →

Forumtheater bei bildung.anders.machen: Visionen der Veränderung

Forumtheater aus dem Theater der Unterdrückten von Augusto Boal

Die Teilnehmenden erleben kurze Einführungen in Übungen und Spiele, die in der Bildungsarbeit sofort zu den generativen Themen der Teilnehmenden führen, an denen sie eigenes Lern- und Veränderungs-Interesse haben. Daraus können Projekte für authentische Aktionen sowie gemeinsame Projekte gegen Diskriminierung und empfundenes Unrecht entstehen, bis zur Auseinandersetzung mit dem Legislativen Theater, das die demokratische Gestaltung befragt. Eine „Ästhetik der Unterdrückten“ befragt auch unsere Industriekultur nach zukunftsfähiger Gestaltung.

Zoom Gestalt-Quarterly am So 4.12.22 ab 17.30-20h

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Gestalt meint in dem Fall: Die Gestalttherapie, wie sie die (bis dahin Ärzte und Psychoanalytiker) Fritz und Laura Perls mit dem Kritischen Pädagogen und Poeten Paul Goodman und dem Arzt Ralph Hefferline in den 1950er Jahren in den USA definiert und in verschiedener Weise weiter entwickelt haben:

Die Westcoast-Version mit Fritz und Gruppen von vielen Hippies und Aussteigern, die Eastcoast-Art von Laura mehr mit Einzeltherapie, wie sie sich auch hierzulande mehr durchgesetzt hat, obwohl ihre Finanzierung im Kanon der Therapien immer noch wackelig ist …

20. Oktober 1920 Überfall und 1934 Polizei-Razzia

20. Oktober 1920 Überfall auf den Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld nach einem Vortrag in München und 20. Oktober 1934 Polizei-Razzia im Schwulentreffpunkt Schwarzfischer am Unteranger – und ab in’s KZ Dachau! Man hat es ja nicht wissen können? Die „Hakenkreuzler“, wie… Weiterlesen →

Bildung.anders.machen: 14.-16. Oktober 2021

Wie soll die Bildung der Zukunft aussehen? Bei Bildung.anders.machen. – den Tagen der Bildungsalternativen in München gehen wir dieser Frage nach: In Workshops überlegen wir, welche Hebel wir für eine Transformation des (Bildungs-) Systems in Bewegung setzten können und empowern uns als Lehrende und Lernende.

DB und Siemens rauschen durch den Regenwald? Zapatistas sind dagegen!

Kritik der „Entwicklungshilfe“

von der man früher sagte, dass von jeder Mark für den Süden drei Mark bei Siemens landen …

https://www.ya-basta-netz.org/tren-maya-made-in-germany

Infrastrukturprojekte bedeuten Fortschritt und Entwicklung, so der offizielle Diskurs. Dabei erscheint das Bahn- und Autobahnprojekt „Tren Maya“ nur auf den allerersten Blick wie ein harmloses Vorhaben der mexikanischen Regierung: Auf über 1.500 Kilometern soll die neue Strecke fünf Bundesstaaten verbinden.

Politik und Unternehmen versprechen Arbeitsplätze, einen Anstieg des Tourismus und gar den Weg in die Moderne.

Tatsächlich bedeutet das Megaprojekt die Zerstörung der letzten Regenwälder Südmexikos, die Missachtung der Rechte der indigenen Bevölkerung, Landnahme- und Vertreibung sowie eine zusätzliche Militarisierung in einer der konfliktreichsten Regionen des Landes.

Mut zur Veränderung

Was gibt den Mut zur Veränderung?

Kritisches Denken kann die Grundlagen unterscheiden, unser an-erzogenes idealistisches Denken träumt von großen Dingen wie Liebe und findet kaum Basis für das alltägliche Handeln.

Kritische Theorie wurde im Kalten Krieg des Postfaschismus als marxististisch abgetan, dabei hat der Materialismus eine Stärke: Er schaut wie alle Kapitalisten auf die Substanz, die es zu vermehren gilt. Die Religionen der Bibel und der Börse handeln dagegen mit Hoffnung, die gerade, wie in der Klimapolitik, bitter enttäuscht werden kann: Es braucht auch Befreiung von der Theologie!

Die Natur-Wissenschaft verhandelt nicht, die alte Pädagogik wirkt als autoritär gesteuertes Vorbild oder als mutige Lehrkraft …

Trauma-Bewältigung wird jetzt für Viele wichtig

Ob Heimkind, ob geprügeltes Kind, ob andere unsere Grenzen so verletzt haben, dass wir vor Scham im Boden versinken wollten:
Wir wollen es vergessen, wollen es ungeschehen machen und nicht mehr darüber reden. Wir brauchen alle Kräfte zum Überleben.

Ähnlich geht es jetzt ganz Vielen, denen die Nerven „blank liegen“ wie durchgescheuerte Elektro-Kabel, nach Überlastungen, zunehmenden Konflikten, fehlender Finanzierung.

Der Neoliberalismus der letzten 20 Jahre hat uns beigebracht, dass wir „alleine klar kommen“ müssen, höchstens mal aus-heulen bei Ärztin, Beratungsstelle oder Telefonseelsorge.

Laptop befreien? Spende an LORA München!

Du hast die Möglichkeit, ihn von Microsoft befreien zu lassen, und entweder für dich weiter zu beuntzen oder ihn für die Selbsthilfe zu spenden, oder für Menschen, die aus der Obdach- und Wohnungslosigkeit wieder auf die Beine zu kommen, im Projekt basisfinden.wordpress.com

Enkel entsorgen Großeltern zu Weihnachten?

Hauptsache, das Geschäft der Rührseligkeit und das „Weiter so!“ funktionieren, und nebenbei entsorgen wir die Rentenkassen … über die Ansteckungs-Ketten und die vielleicht folgende Herden-Immunität in den Schulen. „Brot statt Böller“ wird nicht zitiert: „Arbeitsplätze“ und Umsatz der Geschäfte einer längst mörderisch unsinnigen Böller-Branche sind ihnen wichtiger als Zukunft.

Kann Hugo Haase die SPD retten?

Hugo Haase ist eines der zu Unrecht vergessenen oder verdrängten SPD-Mitglieder, der einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung unseres Landes geleistet hat und dafür 1919 gestorben ist. „Einzeltäter“ tönt es grade wieder allerorten, und ein Geistesgestörter soll es gewesen sein, der… Weiterlesen →

Gab es denn keinen organisierten Widerstand? Von 100 Jahren Widerstand lernen: Rosa Luxemburg im arbeiterbewegung-jahrbuch

In allen mittleren und größeren Städten gab es Antikriegsproteste aus der organisierten Arbeiterschaft!
Die „Burgfrieden-Politik“ von Gewerkschaft und SPD-Führung setzte sich erst nach Kriegsbeginn an der Basis durch. Auch hier nicht unwidersprochen. Das Jahrbuch berichtet beispielhaft von Auseinandersetzungen in den Betrieben.

Lea Lublin (1919-1999) war auf Schloß Bröllin dabei: #Kunst bringt Menschen ins Gespräch

Sie sprengte die Grenzen der Erwartung in der verkäuflichen Kunst: als 12jährige begann sie in Argentinien ihre Kunststudien, 68 war sie in Paris dabei, als die jungen Leute nicht nur wegen Vietnam ins Gespräch kommen wollten: Die Zeit des Nachkriegs-Schweigens… Weiterlesen →

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