Von Stonewall bis Homo-Ehe, von Village People bis Carsten Flöter. Dietmar Kreutzer, Autor aus Dresden und Berlin, hat in den vergangenen Jahren drei Bände randvoll mit Bildern und Fakten zur Chronik der schwulen Geschichte in Deutschland seit den 1970er Jahren veröffentlicht.
Am 20. Februar öffnet er im Sub sein Fotoalbum noch einmal auf Großleinwand und erzählt von Anfang an, wie Ende der sechziger Jahre mit der Homo-Bewegung alles begann. Kreutzer erinnert sich an Skandale und Skandälchen, an die bemerkenswerten Ereignisse und kleinen Fortschritte in Politik und Recht, an heimlich und offen schwule Stars und Vergessene aus den Jahrzehnten vor dem Beginn des zweiten Jahrtausends.
Dietmar Kreutzers große Sammelwut und seine Leidenschaft, ein Thema möglichst von A bis Z aufzuarbeiten, führte ihn zu seinem Werk. Für die „Chronik der Schwulen“ (Bild) verwertete er unter anderem die Bildarchive der ersten Schwulenmagazine in der BRD. Daneben gibt es Pop-Geschichte und Klatschgeschichten und west-östliche Einsichten in die unterschiedlichen Lebenserfahrungen von Schwulen in der (ehemaligen) BRD und der (ehemaligen) DDR.
Alles in allem ist seine Chronik das letzte Kapitel des bisher ungeschriebenen Geschichtsbuches zur Geschichte der deutschen Schwulen und Lesben. Dietmar Kreutzer ist am Samstag, 20. Februar, zu Gast im Sub. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Samstag, 20. Februar, 20 Uhr; Sub-Zentrum, Müllerstraße 43, 81371 München