Alldeutscher Verband und Burschenschaften, Ludwig Thoma und Hakenkreuzler, München hat etliche Reste von Kolonialismus, von christlicher Mission, von Rassismus und Klassismus?

Kolonialismus neu erinnern

„Unsere“ Helden haben heldenhaft gemordet? In Massen zumindest, wo Herero zu tausenden in die Wüste getrieben wurden, und bis heute keine anständige Anerkennung erfolgt, immer noch eine Marionetten-Regierung ernster genommen wird, als die Stammes-Kulturen.

Die christliche Missionabschiebung

söderkreuz

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hat sich dann allmählich und weitgehend in Hilfswerke umgewandelt, manche entwicklungspolitisch vorbildlich, manche rückwärtsgewandt in ihrer heiligen Religion.

Ein wirklich gutes Projekt vermittelt Klein-Kredite zu anständigen Konditionen, es stammt aus den niederländischen Kirchen: www.oikocredit.org Du kannst inzwischen in vielen Ländern Mitglied werden und mitarbeiten, genossenschaftlich.

Rassismus aufklären

Der Antisemitismus lebte in München schon vor 100 Jahren in allen Institutionen: Von der Hochschule bis zum Militär, überall gab es die „Gläsernen Decken“, wie wir später für die Beförderungs-Grenzen für Frauen und Junggesellen, für Geschiedene und Schwule sagten: Ein Jude konnte zwar der beste Jurist sein, aber nicht ordentlicher Professor werden, wie andere, sondern nur Honorar-Professor, der bei den Studenten

Genau so wurde nur der Adel in bestimmte militärische Ränge befördert, aber darunter gab es noch eine Grenze: „weil man niemand zumuten konnte, von einem Juden befehligt zu werden“.

Den Klassismus wahrnehmen

die erste Klasse will grade Rennwagen auf eigenen Spuren durch München fahren lassen, damit die Auto-Industrie-Messe schneller von der Messe in die Stadt kommt.

Auf eKampffahrzeugeiner für die IAA reservierten Spur (für Shuttle-Busse, Zero-Emission- und Car-Pooling-Fahrzeuge) sollen die Aussteller*innen und Besucher*innen freie Fahrt von der Messe zum Odeonsplatz und zum Königsplatz erhalten. In der Einsteinstraße soll eine Entlastungsstrecke ausgewiesen werden, die massiv zusätzlichen Verkehr nach Haidhausen lenken wird, das in mühevoller Arbeit in den letzten Jahrzehnten zum verkehrsberuhigteren Lebens- und Wohnbereich gestaltet wurde.

Die Lebensräume werden

Demokratie oder Gottesstaat

Die Kirchen haben sich mit der Demokratie lange schwer getan, vor allem, weil sie aus den anarchistischen und sozialistischen Kreisen mit Revolution und Frauenwahlrecht durchgesetzt wurde, 1918 den Pfarrern die Schulaufsicht entzog

Bis heute ist der Vatikan kein demokratisches Land, wird die Rolle der Frauen im Klerikalismus nicht ernst genommen, soll dienend bleiben. Die reaktionären mörderischen Kräfte bleiben stärker?

Der neu sich definierende reaktionäre Gottesstaat in Israel vernichtet nicht nur die Hoffnungen in eine Zwei-Staaten-Lösung, missachtet alle UNO-Resolutionen und besetzt bisher als palästinensisch anerkannte Gebiete mit Siedlungen, und wer es benennt, legt sich mit den Antisemitismus-Strukturen an, die inzwischen weitgehend zur Israel-Kritik-Abwehr umgebaut sind, durch Hochschul- und Regierungs-Entscheide und Papiere unterlegt.

Alle Welt weiß, dass die israelische Regierung die Annexion großer Teile des palästinensischen Westjordanlandes plant. Dieser Plan soll in wenigen Wochen umgesetzt werden. Jeder Mensch weiß: Diese Annexion verstößt gegen geltendes Völkerrecht. www.juedische-stimme.de/2020/06/18/sagt-nicht-ihr-haettet-nichts-gewusst-newsletter-juni

Freiheit kann man kaufen

wie das Schweigen der Lämmer und der Presse. Schafherde

Proudhon lehnte jede staatliche Gewalt ab und prägte die Überzeugung der Anarchisten, wonach die unbegrenzte Freiheit der Menschen die Grundvoraussetzung für eine sozialistische Ordnung sei:

  „Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, hat irgendjemand gesagt, ist Diebstahl. 
  Nun wohl! Die Regierung des Menschen durch den Menschen ist Sklaverei!“

https://de.wikipedia.org/wiki/Pierre-Joseph_Proudhon

    "Gott selbst kann nur durch eine freie und große Tat verstanden werden. 
    Gott ist Freiheit und Freiheit wird allein durch Freiheit erkannt. 
    Freiheit ist die höchste sich selbst produzierende sich selbst schaffende Tat." 
    
    "Leben heißt nicht nur denken, sondern sein, 
    das heißt ein handelnder, tätiger Mensch zu sein. 
    Nur Tätigkeit ist das wirkliche Leben, 
    aber eine wirkliche Tat ist nur gegen die tatsächlichen Fesseln möglich." 

Madeleine Grawitz: Bakunin, Ein Leben für die Freiheit S.93

München De-Kolonisieren

decolonize-muenchen: Die Ausstellung Spuren Blicke Stören beschäftigt sich mit kolonialen Spuren in München. Die Spuren führen zu Nach- und Rückwirkungen des europäischen kolonialen Projektes und der weitgehend verdrängten deutschen Kolonialherrschaft in Afrika, Asien und Ozeanien im öffentlichen und musealen Raum.

mapping.postkolonial.net/article/decolonize-muenchen-im-muenchner-stadtmuseum

Petition: Umbenennung von nationalsozialistischen und Kolonialstraßennamen in München

Bitte Petition unterzeichnen: „Mit oder ohne Erläuterungstafeln verdient kein Massenmörder einen Straßennamen.

Mit dieser Petition fordere ich die Stadt München auf, nicht nur Straßen mit nationalsozialistischen Namen, sondern auch mit belasteten Kolonialnamen in München umzubenennen.“

Für mehr Infos über die Kolonialstraßen in München siehe hier: http://www.migrationsbeirat-muenchen.de/aktu.htm

Münchner Straßennamen: Ehre, wem Ehre gebührt?