Kurt Eisner konnte eine Republik denken, einen Freistaat, den Frieden und einen Völkerbund, während die Massen noch an Krieg für Gott, König oder Kaiser und Vaterland glauben: DAS war revolutionär!

UND, es auszusprechen, vorzubereiten zur richtigen Zeit.  

Heute fallen etliche wieder auf die Monarchie-Märchenträume rein, vielleicht, weil sie seit dem eigenen Märchenalter nicht dazu gelernt haben, auf die Realität zu schauen.

Der Tourismus lebt natürlich gut

ludwig im gegenlichtvom alten Kinderglauben, der sich flott mit Disney-Bildchen verbreiten lässt, und die StaatsreGierungen wollen auch wieder davon profitieren: Die SPD baut nun in Berlin schon wieder preußische Kolonnaden, statt das längst beschlossene Wende-Denkmal vor dem Schloss zu verwirklichen: Letzten Freitag klammheimlich im Haushalts-Gesetz durchgewunken …

Aber er könnte auch mit Kurt Eisner gut leben!

Wenn die Münchner etwas vielseitiger denken könnten …
über die Fetisch-Weißwürste der CSU-Handwerksmeister hinaus.

München beschließt eine Machbarkeitsstudie

für 120.000.-Euro für die Wiederherstellung einer König-Ludwig-Statue aus der alten Zeit, und obwohl die Initiative eine eigene Finanzierung anstrebte, klemmen sich sofort reaktionäre Kräfte dahinter, die eigene Meriten suchen: Die alte Reaktion auf sozialistische Ideen, wie sie aus der Arbeiterschaft gekommen waren, ein Lebensrecht für alle Menschen zu sichern.

Zurück zu den Wurzeln mit einem neuen König-Ludwig-ll.-Denkmal an der Cornelius-Brücke?

Eliteförderung für Millionen

Nein, nicht für Millionen Menschen, sondern nur für die besten Schüler!

Was so ähnlich wie Nazi-Denken klingt, stammt aus der adelig-monarchischen Tradition, als die königlichen Edelknaben, die „Ministranten-Garde“ des Königs, noch ihr eigenes Adels-Internat im Maximilianeum hatten und als königliche „Eselknaben“ als besonders arrogant und dumm im Gymnasium und im Militär aufgefallen sind, wie der jüdische Jura-Professor und Rechtsanwalt Philipp Loewenfeld in seinen Erinnerungen beschreibt.

siehe auch http://raete-muenchen.de/recht-und-politik-in-bayern

Philipp Loewenfeld glaubte Kurt Eisner nicht, als dieser schon frühzeitig für den 7. November die Republik ankündigte … und ihn zur Mitarbeit bat. Als sein Vater dann für Kurt Eisner die erste Verfassung schreiben sollte, war er durch den Kriegshunger schon s geschwächt, dass er im Sterben lag, so kam Philipp zu der Ehre, in einem Dreier-Gremium die 13 Artikel (mit Präambel?) zu verfassen.

Was war Sozialismus

grössenwahn

vor den agitatorischen Totschlag-Jahrzehnten

des kalten Krieges und der Nazi-Zeiten?

Die Nazi-Zeiten begannen

genau gesehen schon zum Beispiel 1917 mit der antisemitischen und Hakenkreuz-tragenden Thule-Gesellschaft, die sich auch selbst als Geheimbund und als Kampfbund so darstellten, „Bevor Hitler kam“ ist eine unsägliche Selbst-Beweihräucherung von Sebottendorf selbst, der seine Ideologie und sein Treiben in den 30er Jahren darstellen wollte. Hitler ließ das Buch vernichten. Im Netz ist es trotzdem zu finden, in teutscher Fraktur gesetzt.

Ihre Reaktion und Zersetzung in der Rätezeit ist bisher, auch von der Polizei, heruntergespielt worden, und der Mord an Kurt Eisner ist dort als Tat eines zwar halbjüdischen Adeligen gekränkten Offiziers dargestellt, der in die Thule-Gesellschaft wegen des verlangten drei-Generationen Juden-freiem Arier-Nachweis nicht aufgenommen werden konnte.

Die königlichen Eselknaben

und der adelige deutsche Popanz machte seine eigene Wahrheit: Die jüdische Weltverschwörung aus den Autoren Marx, Engels und Lasalle und dem jüdischen Banken-Großkapital gegen die germanische arische Rasse, die sie aus allerlei Kulturgut zusammenbastelten.

Das Kommunistische Manifest hatte schon Vorläufer: Bakunin und Genossen

Rosa Luxemburg gehörte mit Karl Liebknecht, der als erster SPD-Reichstags-Abgeordneter mitten im Krieg gegen die weiteren Kriegskredite stimmen wollte, zu den pazifistischen Kreisen, die sich gegen den Wahnsinn des lukrativen Krieges der Industrie stellten: Söhne opfern als Irrsinns-Religion!

Die Arbeiter-Vereine

waren unter Bismarck noch bespitzelt, verboten und verfolgt, reglementiert und kontrolliert:

Sozialisten-Verbote

brachten die Organisation im Untergrund: Auf Familien-Ausflügen,

Kirchen für Monarchen und Führer

der alldeutsche Pfarrer Hell mit einem Dutzend denunzierter Perlacher

Mehrheits-Sozialisten mit dem Bürgertum

Bauernbund und Soldaten-Räte

 

 

sobald du eine Kommentar schreibst, schreib ich fertig, zumindest in der Vorbereitung der Revolutions-Werkstatt im Januar 1917 in der Sendlinger Kulturschmiede: Mitte Januar bis 24. Februar in der Daiserstrasse

Mehr dazu auf den Seiten

www.plenum-R.org

www.dasanderebayern.de

www.raete-muenchen.de

 

 

 

 

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