Zukunft als Einzelne oder Familie erleiden, als Gemeinde oder Gruppe organisieren, als Verein in einer Kommune im Land gestalten?

Es ist immer seltsam, wenn heute immer mehr eigentlich gebildete Leute von Vorträgen die Lösungen der offenen Fragen erwarten, aber gut 30 Jahre „geistig-moralische Wende“haben dich auch auf die politische Bildung ausgewirkt, die in der Zeit vorher in den meisten Parteien sehr zögerlich auf neue Methoden eingestiegen waren.

In den lateinamerikanischen Bewegungen waren die Beteiligungsformen weit mehr verbreitet, bis auch dort der Stil der Powerpoint-Präsentation als belehrender Vortrag wieder siegte, die Beteiligung auf Sozialforen zusammenschrumpfte.

Die gelegentliche Erwartung, auch mal nebenbei eine Aktionsgestaltung, ein Forumtheater oder eine Zukunftswerkstatt ab zu bekommen, macht mir immer klar, wie wenig die meisten Gruppen und Bildungs-Verantwortlichen von wirklichen Beteiligungs-Methoden wissen oder einschätzen können.

Augusto Boal WorkshopIch selbst habe vor vielen Jahren und zuletzt wieder in meiner Gestalt-Ausbildung die Supervision als äußerst hilfreich erlebt. In der Begleitung von beruflichen Gruppen – vor allem der Sozialen Arbeit – und in der Arbeit mit Führungskräften zur Teamentwicklung reichen die Methoden bis zum theatralen und aufstellenden Ausdruck.

Die gute Anleitung zeichnet sich nicht nur durch zuhören und reflektieren aus, sondern braucht auch Erweiterung in den Systemen der jeweiligen Arbeit bis zur Verantwortung im Unternehmen und in der Umwelt.

In der politischen Supervision

haben wir im Umkreis von Rolf Schwendter in Grundlagen-Seminaren die Grundlinien nachgezogen, die in vielen Berufen regelmässig verloren gehen: Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Berufen, im Kontext internationaler Veränderungen und in der Grundfrage der Macht, Kehrseite der Verantwortung, die zu oft nur moralisch gesehen und damit zu wenig aktiv genutzt wird.

Der Unterschied zum Coaching liegt vor allem im Setting der Gruppen und des Kollegiums, für ein langfristiges Coaching finde ich gerne kleine zusammenpassende Gruppen, die sich mit der Zeit selbst gegenseitig begleiten können, wo ich dann den Gesamtprozess begleite.

Kampagnen und Projekte auf Zeit – ab hier noch in Arbeit –

Eine Startgruppe, ein Anliegen, ein Ziel?

Klärung von Kräften und Partnern in Arbeitsstruktur, Finanzierung, Zeit, Erledigung gemeinsamer Ziele und Dauer des Projektes …

Geschichte(n) im Hintergrund

Aufklärung, Bürgertum, Demokratie, Parteien, … wie kam das?

Die Zukunft erschien schon größer ….

Anarchie, Sozialismus oder doch nur bürgerliche Sozialdemokratie mit scheinchristlichem Besitzbürgertum?

Die Verengung des Begriffes „DEMOKRATIE“ auf die repräsentative Parteien-Parlamentarische Form „ohne Alternative“

Die gekaufte ReGierungsform un die Rolle der Bürger / Initiativen

Lernen in der Gesellschaft ist weit mehr

selbstorganisation und verantwortung

zukunft gemeinsam gestalten: wie ging das los?

Martin Buber

Ich und du – der Gestalt verbunden über Salomon Friedländer, Mynona / Alfred Kubin

Herausgeber des unveröffentlichten Nachlass von

Gustav Landauer

nach dessen Ermordung in der Niederschlagung der Räterepublik in München

Gestalt-Politik

Wenn sich Therapeuten nur die Problematiken ihrer KlientInnen anhören, ohne selbst irgendwann etwas zur Veränderung der Themenfelder beizutragen … was sind sie dann? Teil des Problems.

Die Begründer unserer Arbeits- und Denkweisen waren hochpolitische Menschen, und es mag ja allerlei Gründe gehabt haben, dies zu anderen Zeiten zu verschweigen, aber ich bin schon verwundert, wie lange ich gebraucht habe, dies für mich freizulegen.

Inzwischen sehe ich sehr viel klarer, wie Gestalt-Politik sein müsste: Weil ihr doch Menschen seid!

Weil du doch Mensch bist!

Anarchie als Grundlage der Selbstbestimmung der Einzelnen

Freie Vereinbarungen freier Menschen: Arbeit und

Grundeinkommen als Garantie der Menschenrechte

Selbstorganisation und gegenseitige Hilfe als neue Wirtschaftsgrundlagen

Gemeinwohl-Ökonomie gibt es längst, wächst überall wie Natur

Not-Wendende Ausstiege

Mein alter Freund Heikki Attila, ein stolzer Finne hoher Abstammung und Weisheit, sagte sinngemäß:

Die Hippies haben seit Jahrzehnten der Welt gezeigt, wie nachhaltiges Leben für alle möglich ist.

Aber kaum jemand der verwöhnten und süchtigen Bürger will wirklich hinschauen.

Er reist durch die Länder der Welt und lässt sich einladen, mit allen Bürgern in den Stadtteilen den Müll zu beseitigen, um neu zu beginnen:

Zukunft ab morgen: Immer noch Krieg und betreute NATO-Nachrichten in allen Medien?

Neu beginnen

Du kannst natürlich warten, bis die Zukunft als Neuware angeboten wird: Neue Geräte für weniger Zeit und mehr Müll?

Zuerst mit klarer Kritik, wie sie auch jede Zukunftswerkstatt braucht

Kritik der billigen Ware: Billige Menschen?

Kritik an der Billig-Vergabe der Kommunen und Länder: Kriterien der Nachhaltigkeit kommen allmählich in Gesetze

Kritik am faulen Lebensstil der Hektik: Kommunikationen betrachten und reinigen

Dann mit den Utopien, die nicht nur romantisch sind

natürlich bestehen unsere Träume aus unserer Geschichte, und je bewusster sie ist, desto klarer die offenen Wünsche

dann finden sich gemeinschaftliche Anliegen und die Grenzen der Verwirklichung von selbst wieder ein

Und wie anfangen?

Mit klaren Vereinbarungen, mit guten Freunden, mit neuen Menschen passender Eigenschaften und Qualitäten, die wir suchen gehen

Zukunftswerkstatt-Jahrestreffen

www.zukunftslabor.jimdo.com mit Geflüchteten in der Lausitz 2016

http://netzwerk-gemeinsinn.org/zukunftswerkstatt-jahrestreffen 2017

Gemeinsinn-Werkstatt


Meine Angebote im Überblick: www.fritz-letsch.eineweltnetz.org/Angebot

Super Visionen


Grundlagen – (im Beginnen)

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Paul Goodman lud die beiden, ihm aus der Literatur bekannten Psycho-Analyse-Fort-Entwickelnden und Freud- / Wilhelm-Reich-KollegInnen **Laura und Fritz Perls** aus ihrem Exil in Südafrika in die USA ein, und schuf zusammen mit ihnen und dem Arzt Ralph Hefferline das Grundlagenwerk, Gestalt Therapy New York 1951

Paul Goodman:

Gestalttherapie dtv „Grundlagen“ 35010 und „Praxis“ 35029

Staatlichkeitswahn von Stefan Blankertz – Büchse der Pandora Berlin 1980 – enthält sein Anarchistisches Manifest von 1945, überarbeitet 1962

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