soziale Arbeit der Zukunft

Soziale Arbeit und Sozialpädagogik haben sich sehr oft zu sehr klienten-zentriert aus der gesellschafts-politischen Gesamt-Gestaltung zurück gehalten. Dabei sind sie die Einzigen, die auch die Kompetenz für eine gesellschaftliche Neuorganisation auf allen Ebenen umsetzen können.

Soziale Arbeit wird auch von etlichen Trägern auf kirchlichen Ebenen mit göttlichen Dumping-Löhnen für die Einzelbetreuung billig gehalten, und wie die Pflege auch, kann sie sich mit qualifizierten Änderungen in die Mitte der Gesellschaft bewegen, wo sie hin gehört.

Autonome Zentren der Selbstorganisation auch mit Geflüchteten organisieren

Die alte Fürsorge der Florence Nightingale war eine Unterstützung der Männer im Krieg: Politisch denkende Soziale Arbeit wird die Selbstorganisationskräfte der Einzelnen mobilisieren, um die Selbstheilungskräfte der Gesellschaft anzuregen:

Natürlich brauchen einige der Geflüchteten auch Trauma-Begleitung, aber die meisten wollen ankommen, arbeiten, lernen und im Kontakt mit der Heimat den dortigen Aufbau nach unserem NATO-Krieg dort beginnen.

Vor Ort die Kräfte bündeln und stärken

Selbsthilfe und Selbstorganisation beginnen in den Einrichtungen: In der Beratung, im Kollegium, in der Berufsorganisation und in der Fortbildung, in der Supervision, die alle zur qualifizierten Arbeit gehören.

Selbsthilfe und Selbstorganisation brauchen bessere Unterstützung vor Ort:

In den Gemeinden in der Öffentlichkeit regelmäßig mit neuen Themen präsent zu sein, um Maßstäbe zu setzen: Pflegende Angehörige müssen überall erfahren können, dass sie Hilfe organisieren können, um sich nicht zu überlasten und selbst zum Fall zu werden.

Ressourcen aller BürgerInnen frei legen und kulturelle Stimmung gestalten

In der eigenständigen Mitwirkung kommen viel mehr Ideen und Interessen zum Vorschein, als wir uns selbst vorstellen können, und die kulturelle Bandbreite der BürgerInnen könnte keine „Kultur-Versorgung“ abbilden:

Ausgrenzungen aufheben und Spitzen-Förderungen beschränken, die den Etat auf Geschäfts-Ebenen verzehren, denn der Massen- und Spitzen-Konsum kann sich selbst finanzieren.

Aufklärung organisieren und Hemmnisse öffentlich benennen

„Wir schaffen das“ meinte die Kanzlerin und „wir wollen aber nicht“ raunt es nur ganz leise in den Behörden und Verwaltungen. Dazwischen arbeiten sich Helferkreise auf und versuchen, Abschiebungen zu verhindern, die anderen ein dringendes Anliegen sind: Der Westbalkan ist natürlich nicht unter allgemeiner Verfolgung, doch ist die rechtliche Blockade zwischen Asyl und Arbeitsmarkt für manche eine inhumane Schere.

Die Gewohnheiten und Ideologien sitzen tief:

Angst macht viele reaktionär, und die Panik-Verbreitung über neue Medien und kriegsbericht-gebürstete bezahlte Medien bringt grade keine Vertrauens-Situation:

Die Besitzstandswahrung der alten Kräfte

brachte auch in der Revolutionszeit und der Weimarer Republik eine gute Presse für die Besitzenden, die Rüstungsproduzenten und die Waffenhändler …

Monarchistische Reste in unseren Untertanen-Genen

Die gewohnten Hierarchien in den Betrieben und Einrichtungen, Kirchen und Schulen prägen uns von Kindheit an … wie Eigennutz und Konkurrenz, Familien-Abschottung und Ausgrenzung abweichenden Verhaltens.

Gemeinwohl-orientiertes und nachhaltiges Wirtschaften feiern

Gemeinschaftlich eigene Korrektive zu Globalisierungsfehlern, zu Parteien und Verwaltung entwickeln


Fachliche Kompetenzen der Beratung und Begleitung steigern und das Denken in der Möglichkeitsform einüben

offenes Studio: Community Radio auf dem Weg zu neuen Formaten, auch im Netz und am Telefon

wird demnächst und bei Kommentaren weiter geschrieben

in Vorbereitung für die Sendung der Gegensprechanlage am 14.12. um 21h auf www.lora924.de

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