initiiert und organisiert vom Paulo Freire Zentrum für transdisziplinäre Entwicklungsforschung und dialogische Bildung
Paulo Freire Zentrum Salzburg, Juni 2010
Paulo Freire lehnte Paternalismus ab, der sich gönnerhaft und vermeintlich selbstlos für andere engagiert. Welt ist für ihn Mit-Welt. Weltentwicklung betrifft mein Leben und unsere Lebenschancen.

Dabei sind Vollzug und Reflexion, Praxis und Theorie untrennbar miteinander verschränkt und bilden die Grundlage für gestaltende Entwicklung.

Dialog und Demokratie:
Welche Gesellschaft wollen wir?
Dialog als eine Form respektvoller Kommunikation zwischen Gleichen führt zur Forderung nach Demokratie als einem Gemeinwesen, an dem alle teilhaben und mitentscheiden. Doch wie können Dialog und Demokratie organisiert werden? Freire
liefert keine Antworten, sondern regt fragend und erzählend zum eigenständigen Denken an.

Wir gestalten Entwicklung
Allen Menschen möglichst viele Möglichkeiten zur Lebensgestaltung zu eröffnen, ist das Ziel der Entwicklung und eine Utopie, für die es sich lohnt zu denken, zu arbeiten und sich einzusetzen. Doch es braucht die kritische Reflexion, um zu erkennen, auf welche Art und Weise Menschen zu Subjekten werden, die die Welt gestalten.

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