Die in der deutschen Psychologie vorHerrschende Psychoanalyse kommt angeblich mit ihren Methoden nicht so weit, Pädophile zu „heilen“. Aber was wäre wirksam?

Die Bilder des Phänomens müssen wohl erweitert werden:
Nicht nur der kirchlich verbrämte männliche Übergriff, auch die pädagogische und weibliche Grenzverletzung existieren und sollten entsprechend thematisiert werden. Ein ganzer Verband von Nonnen versohlter Jungs klagt auf Anerkennung und Schmerzensgeld. Kennt schon jemand Geständnisse übergriffiger Lehrerinnen?

Eine Einsicht in die eigene Orientierung und ihre Konsequenzen
Ich kenne Pädophile, die in einer eigenen Welt so verirrt sind, dass sie lieber alles andere verleugnen und verraten, Bildersüchtig durchs Internet rauschen und Jungens-Bilder sammeln. Andere können sich schon am nächsten Fußballplatz ergötzen.

Einer hat hier seine Erfahrungen beschrieben und fordert einen offeneren Umgang:
http://www.welt.de/kultur/article6766594/Die-Macht-des-missbrauchten-Kindes.html

Die Antwort der Gestalttherapie: Als Teil der Anerkennung der eigenen Person auch die Bestimmung der eigenen Grenzen und die feste Definition von Auswegen und Hilfen.

Ein Ausweg ist eine klare Abkehr von der Sucht und eine Selbstergründung, die auf andere Lebensthemen weiterführt. Die bisherigen Gruppen neigten eher zum Bildertausch … professionell begleitete Gruppen können hier abhelfen.

Zu den Hilfen sollte eine regelmässige und dauerhafte Begleitung zur Frage der eigenen Suchtherkunft und sexuellen Entwicklung stehen, sicher angstbesetzt, aber heilsam. Ob die ärztlich verankerte Psychoanalyse das zulassen wird?

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